Warenkunde
Eine kleine Warenkunde über PROTEA-Scheren
Je nach angewendeten Fertigungsverfahren kann mann zwischen heißgeschmiedeten
und durch Kaltformgebung hergestellten Scheren unterscheiden.
Ausgangsmaterial für geschmiedete Scheren sind Siemens-Martin-Stähle
mit einem Kohlenstoffgehalt von 0,45 Prozent.
Für gehobene Ansprüche wird Gußstahl mit mindestens 0,70
Prozent Kohlenstoffgehalt verarbeitet. Dadurch wird eine größere
Härte und eine größere Schnittleistung erzielt.
Kaltgeschlagene Scheren werden entweder einfach aus einem Blechstreifen
oder einem Draht hergestellt. Diese Scheren genügen qualitativ nur
einfachen Ansprüchen und sind Massenartikel.
PROTEA-Scheren sind generell warm geschlagen, dass
heißt, zwischen 860 -1100 Grad Celsius. Die Scheren sind bis
zur Schraube hart, Halm und Auge müssen immer weich bleiben.
Die genau aufeinander abgestimmten Verwindung und Biegung der Schneidenflächen
zueinander ist für die Funktion der fertigen Schere von größter
Bedeutung.
Beim Öffnen und Schließen der Schere berühren sich, bedingt
durch die Verwindung der Schneidblätter, die Schneiden immer nur an
einem Punkt.
Die Schnittfähigkeit und der weiche Gang der Schere über die gesamte
Schneiden-länge hin hängt in hohem Maße vom Können
und Geschick des Scherenkontrolleurs ab. Eine gute Schere soll mühelos
schneiden und Ihre Schnittfähigkeit lange behalten. Scheren werden
für vielerlei Arbeiten verwendet. Entsprechend vielseitig ist das Sortiment.
Schon daraus ist ersichtlich, dass für verschiedene Aufgaben unterschiedliche
Scheren notwendig sind.
Allzweckscheren versprechen mehr, als sie in Wirklichkeit halten können.
Bei der Auswahl einer Schere ist also immer vom Verwendungszweck auszugehen
und, wenn möglich,
Scheren verschiedener Größe in die Hand zu nehmen und zu probieren.
Im Zweifel ist immer das größere Modell vorteilhaft.
Wer seine Schere pflegt, wird lange Freude an ihr
haben. Schere trocken aufbewahren.
Hin und wieder einen Tropfen Öl.
Schere gelegentlich säubern.
Schere rechtzeitig nachschleifen, aber nicht vom Scherenschleifer an der
Ecke.
